Europäischer Vergleich
Während in unserem benachbarten Ausland
innerhalb der Europäischen Union sich die
Immobilienpreise innerhalb weniger Jahre fast
verdoppelten, blieben sie bei uns im heimischen
Immobilienmarkt sehr konstant stabil im Vergleich
zu Vorjahr. Im Durchschnitt zahlt man auf Bundesebene
für ein gebrauchtes Eigenheim 160.000 €.
Für den Neubau des eigenen Zuhause wurde
dagegen ein gutes Viertel mehr verlangt, im Durchschnitt
200.000 €. Jedoch bei Käufern einer
neuer Eigentumswohnung konnte ein Zuwachs von
80 Prozent verzeichnet werden, da kostet eine
Wohnung im Durchschnitt 180.000 €. Grund
für diesen enormen Anstieg sind die meist
attraktiven Standorte in beliebten Stadtzentren.
Sparsame Bauherren
Die Bauherren von Einfamilienhäusern planen
immer preisbewusster und sparen oft auch an der
Ausstatung. Entsprechend liegen die Baukosten
pro Quadratmeter Wohnfläche für alle
Gebäudetypen deutlich tiefer als noch vor
wenigen Jahren. Bundesweit lagen die Kosten bei
6,5 Prozent, im Westen 5,9 Prozent, im Osten sogar
15 Prozent tiefer.
Baugrundstücke sind Mangelware
Trotz der allgemein sinkenden Baukosten und der
sparsamen Bauherren entwickelt sich das Bauland
immer mehr zur Mangelware, am stärksten Betroffen
sind hierbei die Grundstücke in attraktiven
Lagen. Im vergangenen Jahr versuchten dadurch
verstärkt Interessenten, sich Bauland für
Einfamilienhäuser zu sichern.
Neubauten nicht sehr gefragt
So verringert sich das Angebot an neuen Eigentumswohnungen
und Reihenhäuser, zeitgleich geht nach einschätzung
von Experten auch die Nachfrage nach neuen Eigenheimen
stetig zurück. Dem gegenüber ist jedoch
ein starker Aufwärtstrend bei der Nachfrage
nach Gebrauchtimmobilien zu verzeichnen. Experten
und Marktkenner gehen hier von einer stetig steigenden
Nachfrage aus. Die Gleichbehandlung von gebrauchten
und neuen Immobilien zur Berechnung der Eigenheimzulage
verstärkt diesen Trend noch. |