Tipps für Insolvenzimmobilien

1. Finden eines Ansprechpartners

Der Kauf einer Immobilie aus einer Insolvenzmasse noch vor einer Zwangsversteigerung ist für den Kaufinteressenten unkompliziert und liegt im Regelfall 10 bis 30 Prozent unter dem eigentlichen Marktwert, in Ausnahmen auch darunter. Auf Insolvenzimmobilien spezialisierte Makler welche mit Insolvenzverwalter zusammenarbeiten, erhalten aus diesen Quellen alle Arten von Immobilien zum freien Verkauf. Im Gegensatz zur Zwangsversteigerung, noch bevor diese öffentlich bekannt gegeben werden. Dies ist auch der Grund warum die Zahl der Haushalte und Gewerbetreibenden die ihre Immobilie verlieren wesentlich höher ist, wie in offiziellen Statistiken erscheinen. Immobilien bei denen erst gar keine Versteigerung eingeleitet wird, erscheinen in keiner Statistik.


2. Vorteile bei Insolvenzobjekten

Die Kaufinteressenten können sich in Ruhe mit dem Makler austauschen. Dieser sollte über die notwendige Expertise verfügen um das entsprechende Objekte zeitnah bewerten zu können, da er auch aktuelle Markterhebungen in die Preisfindung mit einfließen lassen sollte. Ein versierter Makler wird eine einvernehmliche Lösungen zwischen Kaufinteressenten, Gläubigerbanken und Insolvenzverwalter suchen. Als Gegensatz geben Baugutachten, welche von Bausachverständigen während Zwangsversteigerungsverfahren erstellt werden, selten einen wirklichen Marktwert wieder. Oftmals sind die Versteigerungen nicht aktuell oder die Verkehrswertgutachten sind teilweise mehr als zwei Jahre alt. Der Marktwert ist eine schwer greifbare Größe und Oft großen Schwankungen unterlegen. Bausachverständige sind keine Makler!


3. Besichtigung des Objekts

Es gilt prinzipiell, dass Bewohner der gegenständlichen Immobilie einen Innenbesichtigungstermin verweigern können. Einen rechtlichen Anspruch auf eine Besichtigung haben weder Gericht, Gutachter noch Zwangsverwalter. Gedrucktes kann aber den persönlichen Eindruck von einer Immobilie nicht ersetzen. Hier kommt eine gute Moderatorfunktion des Maklers zum tragen, da dieser aufgrund seiner langjährigen Erfahrung meist in der Lage ist, einen Besichtigungstermin zu vereinbaren.


4. Finanzierung planen

Im Gegensatz zur Zwangsversteigerung sollten Sie bei Insolvenzimmobilien keine Sicherheitsleistungen erbringen. Das Geschäft wird ganz normal bei einem Notar beurkundet. Es gilt auch hier, dass spätestens bei der Kaufbestätigung mit der Bank oder Makler die Gesamtfinanzierung geklärt sein sollte.


5. Weg zum Eigentum

Im Gegensatz zur Zwangsversteigerung spart man den zeitlichen Aufwand für die Entwicklung von Bietstrategien und -taktiken. Man kann sich sicher sein, dass die ausgewählte Immobilie bei Handelseinigkeit auch erhält und nicht unter Umständen erst den Verteilungstermin abwarten zu müssen.


6. Günstig Einkaufen

Kapitalanleger eröffnen sich so ganz neue Wege zu hohen Renditechancen mit Immobilien. Die Gesamtrendite einer Immobilie setzt sich zusammen aus der laufenden Mietrendite und dem Wertsteigerungspotenzial. Der direkte Erwerb von Imobilien aus Insolvenzverkäufen bietet beste Vorraussetzungen um den Grundstein für ein renditestarkes Immobilienportofilio zu legen.


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